KINESIO TAPE

Kinesiotaping ist eine Therapiemethode von schmerzhaften Erkrankungen, insbesondere des Muskel-, Sehnen- oder Skelettapparates. Die Behandlung erfolgt durch das Aufbringen von etwa fünf Zentimeter breiten, elastischen Klebebändern auf Baumwollbasis direkt auf die Haut. Dort verbleiben die Klebestreifen zwischen einigen Tagen und bis zu zwei Wochen. Die Tapes werden in zahlreichen Farben hergestellt, wodurch sie nach der Farbenlehre der Kinesiologie angewendet werden können.


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Was ist ein Kinesio-Tape?

Das Kinesio-Tape besteht aus einem elastischen Material und soll bei Muskel- oder Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen helfen. Im Gegensatz zum klassischen Sporttape, welches die betroffene Stelle fixiert und damit in der Bewegung stark einschränkt, bleibt beim Kinesio-Tape trotz Schmerzentlastung die Beweglichkeit der Muskulatur erhalten – und verhindert so ihre Rückbildung. Der Mediziner der DAK-Gesundheit Dr. Mark Dankhoff sagt: „Moderate Bewegung kann den Heilungsprozess oft besser unterstützen als absolute Ruhigstellung.“

Bei diesen Beschwerden kann ein Kinesio-Tape helfen:

  • Rückenschmerzen inkl. Haltungsschwäche oder Fehlstellungen
  • Muskelverletzungen oder –beschwerden wie Zerrungen, Verspannungen oder Faserrisse sowie Überlastungsschäden
  • Schulterbeschwerden
  • Gelenkbeschwerden oder –instabilitäten
  • Sehnenbeschwerden
  • Kopfschmerzen und Migräne

Wie wirkt das Kinesio-Tape?

Je nach Klebetechnik kann das Kinesio-Tape den Heilungsprozess unterstützen, indem es

  • die Muskelspannung und –funktion positiv verändert
  • die Gelenkfunktionen unterstützt
  • auf das Schmerzzentrum einwirkt und so Schmerzen reduziert
  • Entzündungsreaktionen mindert.