Training nach der Winterpause

Das solltest du beachten, um dein Verletzungsrisiko zu senken

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Um schwerwiegende Verletzungen nach einer (Winter-)Pause zu vermeiden, sollten Sportler ihren Körper langsam an die wiederkehrende Belastung gewöhnen, dies in Form einer progressiven Belastungssteigerung. Das Vorprogramm zum Trainingsauftakt verbessert die Leistungsfähigkeit, reduziert das Verletzungsrisiko zu Beginn der Saison und steigert den Fokus.

Wir empfehlen den Sportlern daher, sich zunächst mit einem Programm bestehend aus dynamischen Dehnübungen, Faszientraining sowie kleinen Spielen auf das Training vorzubereiten. Wichtig bei den Dehnübungen ist es, die Beinmuskulatur ganzheitlich zu dehnen. Waden, Hüftbeuger, Kniestrecker, Kniebeuger, Adduktoren und die Gesäßmuskulatur sollten gleichmäßig gedehnt werden, um die Wiedergewinnung der Beweglichkeit langfristig zu gewährleisten. Nach einer langen Bewegungspause ziehen sich die Bänder zusammen und können verhärten.

Es sollte darauf geachtet werden, dass jede Dehnung für 30 bis 60 Sekunden ausgeführt wird. Dehnen führt zu einer Stoffwechselaktivierung der Muskulatur und verbessert dadurch die Durchblutung. Der Muskeltonus reguliert sich und kann so Muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen vorbeugen.

Auch die Faszien gilt es auf die kommende Saison vorzubereiten. Faszien bezeichnet man auch als kollagenes Bindegewebsnetzwerk, das den ganzen Körper wie eine netzartige Struktur durchzieht und ihm Halt, Form und Elastizität gibt. Verklebte Faszien können das Bewegungsausmaß einschränken und zu Schmerzen führen. Ein täglich intensives Faszientraining von etwa 15 Minuten reicht hierbei schon aus, um dem vorzubeugen. Das Faszientraining ist vor oder nach dem Training möglich. Auch bei leichten Muskelschmerzen kann das Training zur Tonussenkung der Muskeln führen.

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Autor: Robert Rygulla

Redakteur