Aus für Fußball

Schambeinentzündungen als Karrierekiller für Fußballer

Die Saison läuft, die Spiele laufen super und man läuft als Fußballer auf Hochtouren. Doch plötzlich tritt ein Schmerz in der Leistenregion sowie im Beckenboden auf und blockiert die Leistung. Die Folge kann eine Schambeinentzündung sein. Sie ist eine nicht-infektbedingte Entzündung der Schambeinfuge. Ihre Ursache sind meist wiederholte Mikrotraumata, die durch Fehl- oder Überbelastung entstehen. Vor allem Fußballer, die besonders an Ihre Leistungsgrenzen gehen, können davon betroffen sein.

Die Symptome der Schambeinentzündung können Schmerzen in der Leisten- und Hüftregion, im Bereich des Beckenbodens und im Unterbauch sein. Typisch für eine Schambeinentzündung ist der sogenannte „Anlaufschmerz“, der sich beim Aufstehen und Bewegen nach längerem Sitzen oder Liegen bemerkbar macht.

Die Schambeinentzündung ist zwar eine Erkrankung, die in der Regel von selbst ausheilt, dennoch raten wir einen Arzt zu konsultieren. Kritisch wird es, wenn das Becken weiterhin zu sehr beansprucht wird. Dies kann zu einer Entzündung und zur Bildung von Narbengewebe führen, welche unter Umständen dafür sorgen kann, dass der Knochen abgebaut wird und in angrenzenden Knochenregionen Zysten oder Stressfrakturen entstehen. 

Die Entzündung wird zunächst konservativ behandelt, um die eigene Heilung zu unterstützen. Bei hartnäckiger Schambeinentzündung besteht neben der Injektionstherapie auch die Möglichkeit einer operativen Behandlung.

Jedoch können einige Maßnahmen eine Schambeinentzündung vorbeugen. Dazu gehört, den ganzen Körper vor dem Sport aufzuwärmen, die Adduktoren zu dehnen und gezielt die Bauch- und Rumpfmuskulatur zu trainieren, um diese aufzubauen und zu stabilisieren. Ungleichgewichte bei muskulären Gegenspielern sollten ausgeglichen werden. Alles zusammen kann helfen, einer Schambeinentzündung vorzubeugen. 

Das Physio CKI Team hat sich darauf spezialisiert bei einer solchen Diagnose physiotherapeutisch, konservativ die tiefe Beckenmuskulatur und die kleinen Stabilisatoren im Rumpfbereich durch fasziale Techniken zu behandeln.

Nader Arman