10 Tipps für Allergiker zur Pollenflug-Saison

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Wer an einer Allergie leidet, kann neben einer Hyposensibilisierung auch auf eine medikamentöse Therapie setzen, die die Symptome der Krankheit lindert. Unabhängig davon empfiehlt es sich, im Alltag ein paar Tipps zu beachten, die die schlimmsten Phasen der Pollenflug-Saison sinnvoll überbrücken können.

  1. Grundsätzlich gilt: Wer dem Allergie auslösenden Stoff wenig ausgesetzt ist, dem geht es besser. Schon deshalb kann es sinnvoll sein, sich etwa während der schlimmsten Phase der Pollenflugsaison möglichst wenig im Freien aufzuhalten.
  2. Den Staubsaugerbeutel nicht selbst wechseln! Ein qualitativ hochwertiger Staubsauger hält den aufgenommenen Feinstaub und die allergenen Partikel gut zurück. Neben Modellen mit Wasserfiltern oder Zentralstaubsaugern, bei denen die Abluft nach draußen geleitet wird, gibt es solche mit sogenannten HEPA-Filtern. Je nach Klasse können sie einen sehr großen Anteil der feinen Staubpartikel zurückhalten.
  3. Für das Staubwischen empfiehlt sich ein feuchtes Tuch, das beispielsweise Pollen gut aufnimmt. Vor allem Fensterbänke, auf denen im Frühling viele Blütenpollen sind, sollten regelmäßig feucht abgewischt werden.
  4. Nach dem Putzen sind Duschen und gründliches Haarewaschen sinnvoll. Die Kleidung sollte man am besten im Bad, auf jeden Fall außerhalb des frisch geputzten Schlafzimmers, ausziehen.
  5. Grundsätzlich kann eine Nasendusche helfen Staub, Milben und Pollen von den Nasenschleimhäuten zu entfernen.
  6. Im Auto kann ein Pollenfilter sinnvoll sein, allerdings ist eine regelmäßige Wartung dessen notwendig. Experten raten, den Filter am besten jährlich zu prüfen – und wenn nötig zu wechseln, denn die Lebensdauer ist begrenzt. Wer diesen Rhythmus nicht einhält, geht ein Risiko ein. Denn ein verschmutztes Belüftungssystem verwandelt sich schnell in eine Brutstätte für Bakterien und Pilze.
  7. Allergiegeplagte Autofahrer sollten außerdem regelmäßig den Fahrzeuginnenraum von Pollen reinigen. Dazu muss das Armaturenbrett mit einem feuchten Tuch abgewischt sowie die Sitze und Fußmatten abgesaugt werden.
  8. Auch im Schlafzimmerfenster lassen sich recht einfach Pollenfilter integrieren. So ist weiterhin regelmäßiges Lüften möglich.
  9. Da Pollenallergiker häufig lichtempfindlich sind, sollte gerade im Frühling und Sommer immer eine Sonnenbrille griffbereit sein.
  10. Neben der sogenannten Hyposensibilisierung, einer ausgedehnten Therapie, ist es auch möglich, allergiehemmende Medikamente einzunehmen, die Symptome bekämpfen. Zuvor sollte man sich allerdings in jedem Fall eingehend mit einem Allergologen unterhalten. Ein solcher kennt sich mit Allergien und deren effektiver Bekämpfung besonders gut aus.
Nader Arman